Der Verein „Zusammen gegen den Krebs e. V.“ ist stolz darauf bekanntzugeben, dass der „Sebastian Schwind Nachwuchspreis“ am 27.02.2026 im feierlichen Rahmen des Leipziger Hämatologie Symposiums (LHS) an den Nachwuchsforscher Dr. med. Till Braun vergeben wurde. Dr. Braun wurde für seine Forschungsarbeit „Molekulare Mechanismen und zielgerichtete Therapien in der T-Prolymphozyten-Leukämie“, der häufigsten unter den T-Zell-Leukämien ausgezeichnet.
Der „Sebastian Schwind Nachwuchspreis“ wurde in Erinnerung an Herrn PD Dr. med. Sebastian Schwind ins Leben gerufen. PD Dr. Schwind war Hämatoonkologe am Universitätsklinikum Leipzig mit klinischem Schwerpunkt im Bereich der Akuten Myeloischen Leukämie sowie der translationalen Forschung myeloischer Neoplasien. Seine intrinsische Motivation für die hämatologische Forschung wurde stark durch das Mentoring geprägt, das er während seines Forschungsaufenthalts in Columbus, Ohio erfahren durfte. Nach seiner Rückkehr an das Universitätsklinikum Leipzig gründete und leitete er erfolgreich eine junge Arbeitsgruppe, die sich mit Prognosemarkern der Akuten Myeloischen Leukämie beschäftigt. Neben seinem Engagement in der Forschung leitete er mehrere Jahre die molekulargenetische Diagnostik der Klinik und war als Oberarzt vor allem Ansprechpartner für Patienten mit myeloischen Erkrankungen im ambulanten und stationären Bereich. PD Dr. Sebastian Schwind starb Ende 2022 an den Folgen einer Tumorerkrankung. Der Preis soll vielversprechende junge Forscherinnen und Forscher würdigen, die sich durch herausragende Leistungen und Innovationen im Bereich der Krebsforschung auszeichnen.
Die Auswahl des diesjährigen Preisträgers des „Sebastian Schwind Nachwuchspreis“ fiel auf Dr. Braun, der aufgrund seiner hervorragenden Leistungen, seiner wegweisenden Forschungsarbeit und seines Potenzials einen bedeutenden Beitrag zur Bekämpfung von Krebs beigetragen hat. Der Verein „Zusammen gegen den Krebs e. V.“ gratuliert Dr. Braun ganz herzlich zu dieser wohlverdienten Auszeichnung und dankt allen Bewerbern für ihre herausragenden Beiträge zur Krebsforschung.
